Fashionnation Peek&Cloppenburg

Herbst 2011

Im Herzen Europas

Ukraines Botschafterin

Ein Gespräch mit Natalia Zarudna, der ukrainischen Botschafterin

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Sommer 2011

Windows on America

Amerikanischer Botschafter

Ein Gespräch mit William R. Timken jr., dem amerikanischen Botschafter

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Frühling 2011

Land des Nordlichts

Norwegens Botschafter

Ein Gespräch mit Sven Erik Svedman, dem norwegischen Botschafter

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Herbst 2010

Francisco Nicolás González Díaz

Mexikos Botschafter

Ein Gespräch mit Francisco Nicolás González Díaz, dem mexikanischen Botschafter

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Sommer 2010

Eine sonnenverwöhnte Insel

Jamaicas Botschafterin

Ein Gespräch mit Joy E. Wheeler, der jamaicanischen Botschafterin

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Frühling 2010

Ein blühendes Land

Ecuadors Botschafter

Ein Gespräch mit Horacio Sevilla Borja, dem Botschafter Ecuadors

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Winter 2009

Islands Botschafter

Islands Botschafter

Ein Gespräch mit Ólafur Daviðsson, dem isländischen Botschafter

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Herbst 2009

Äquatorialguineas Botschafter

äquatorialguineas Botschafter

Ein Gespräch mit Cándido Muatetema Rivas, äquatorialguineas Botschafter

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Sommer 2009

Der Botschafter Pakistans

pakistanischer Botschafter

Ein Gespräch mit Shahid Ahmad Kamal, dem pakistanischen Botschafter

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Frühling 2009

Von der niederländischen Aufgeschlossenheit

Niederlandes Botschafter

Ein Gespräch mit Peter van Wulfften Palthe, dem niederländischen Botschafter

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Winter 2008

Über das Finnischsein in der Sauna

Finnlands Botschafter

Ein Gespräch mit Harry Helenius, dem finnischen Botschafter

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Herbst 2008

Grundwerte geltern ein Leben lang

Vizepräsidentin des deutschen Bundestags

Ein Gespräch mit Gerda Hasselfeldt, der Vizepräsidentin des deutschen Bundestags

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Frühling 2008

Vom anderen Ende der Welt

Australiens Botschafter

Ein Gespräch mit Ian Kemish, dem australischen Botschafter

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Sommer 2008

Die japanische Botschaft

Gespräch mit Kaoru Shimazaki, dem Gesandten und Leiter der Kanzlei
Seit wann arbeiten Sie als Gesandter und Leiter der Kanzlei und mit welchem persönlichen Ziel?

Ich bin seit März 2005 an der Botschaft von Japan tätig. Die japanisch-deutschen Beziehungen sind traditionell gut; die Menschen in unseren Ländern vertrauen und schätzen einander. Die Ziele der Botschaft bestehen darin, diese guten Beziehungen durch unterschiedliche Aktivitäten weiter zu entwickeln und auszubauen. Dafürs ist es wichtig, den Dialog auf den verschiede­nen Ebenen weiter zu vertiefen. Um das gegenseitige Verständnis zwischen ­Japan und Deutschland weiter zu fördern, ­dürfen wir nicht in falsche Vorstellungen aufgrund einseitiger Informationen verfallen oder uns ein Bild voller Stereotype vom jeweils Anderen machen. Vielmehr ist es unerlässlich, den Anderen lebensgetreu kennen zu lernen. Im Gegenzug möchte ich den Menschen in meinem Land aufzeigen, dass Deutschland voller Dynamik ist sowie ein Land, das ­gewaltige Veränderungen durchläuft.

Kaoru ShimazakiEs gibt zahlreiche kulturelle Japan-Veranstaltungen. Wie ist der Zuspruch?

Das Interesse der Menschen in Deutschland an der japanischen Kultur reicht von der traditionellen Kultur wie No- und Kabuki-Theater bis zur Popkultur der Gegenwart mit Anime, Manga und Mode aus Japan. Es zeichnet sich ­somit durch eine außerordentliche Vielfalt aus. Mit dem zunehmenden Interesse an Anime und Manga in den letzten Jahren ist auch die Zahl der jungen Deutschen, die Japanisch lernen, gestiegen. Im Mai dieses Jahres hat das Kabuki-Ensemble Heisei Nakamura-za etwa eine Woche lang in Berlin gastiert. Der Leiter des ­Ensembles, Kanzaburo Nakamura, war von der außerordentlich positiven Reaktion des Publikums sehr beeindruckt. Wie mir ein Bekannter aus dem Musik­bereich sagte, gebe es gerade in Berlin „die Tradition, dem Untraditionellen großen Stellenwert einzuräumen.“ Und zwar, weil hier stets ein der Zeit vorauseilender Experimentiergeist sowie eine aufgeschlossene Haltung gegenüber fremden Kulturen existierten. Dieser ­besondere Charakter Berlins ist es auch, der viele junge Künstler aus Japan fasziniert und in diese Stadt lockt.
Designer wie Kenzo, Yamamoto oder ­Issey Miyake sind weltweit bekannt. Jüngst ließ sich Karl Lagerfeld zitieren, die interessantesten Jungdesigner kämen derzeit aus Japan.
Ich muss gestehen, dass ich mich in der Welt der Mode nicht allzu gut auskenne, aber wenn Karl Lagerfeld das so gesagt hat, dann freue ich mich natürlich sehr darüber. Vielleicht ermöglichen es die große Sensibilität und die eigen­ständigen Empfindungen, in denen asiatische Elemente mit Einflüssen aus dem Westen verschmolzen sind, auch in der Mode originelles Design zu kreieren.

Was ist denn das größte „Fettnäpfchen“ in das wir Deutsche gern treten und wie reagieren Sie darauf?

Mir persönlich fallen da ein paar Dinge ein. Ich finde es z.B. befremdlich, wenn bei Theatervorführungen laut die Nase geschnäuzt wird. In Bezug auf die Verkehrsregeln denke ich, dass sich die Radfahrer gegenüber den Fußgängern große Rechte herausnehmen. Auch finden es Japaner ein wenig seltsam, wenn deutsche Besucher in Berlin uns Japaner, die ja Ausländer sind, nach dem Weg fragen. Auf der anderen Seite ist dies vielleicht ein Beleg dafür, dass viele Deutsche uns Japaner für richtige Berliner halten. Darüber würden wir uns dann sehr freuen.

Welche Souvenirs sind bei Japanern beliebt und welche nehmen Sie mit?

Ich bin ein großer Fan klassischer Musik und würde gern CD‘s aller hervorragenden Aufführungen in den Konzert- und Opernhäuser Berlins nach Japan mitbringen. Als Souvenirs bei den Japanern erfreuen sich großer Beliebtheit Baumkuchen, Messer aus Solingen, Wein, Bier, Würstchen oder auch Handtücher der Marke Feiler. In jüngster Zeit sind aber auch die umweltfreundlichen Stofftragetaschen sehr beliebt.

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